Schule

„Achtsamkeit ist die zweite Revolution des Lernens“.

Achtsamkeit im Lehrerberuf und Schulalltag

einfach-achtsam-schule entwickelt Konzepte für Lehrergesundheit und achtsame Schulkultur. Die Basis ist das MBSR-Programm (Mindfulness-based Stress-Reduction, dtsch: achtsamkeitsbasierte Sterssreduktion nach Prof. Jon Kabat-Zinn. Die Programme MSC (Mindful Self-Compassion, dtsch: achtsames Selbstmitgefühl nach Dr. Kristin Neff und Dr. Christopher Germer und Emotionale Intelligenz nach Daniel Goleman ergänzen das Konzept.

 

 

„Achtsamkeit ist die zweite Revolution des Lernens“.

Otto Scharmer

Warum einfach-achtsam?

Achtsamkeit erweist sich als wirksame Methode, um dysfunktionale, mentale und emotionale Reiz-Reaktionsmuster zu unterbrechen. Wir können gewohnheitsmäßige Stressreaktionen durch die Haltung der Achtsamkeit in präsentes Handeln verwandelen. Durch die umfassende Wahrnehmung unserer inneren und äußeren Situation werden wir weniger in sie verstrickt. Es entsteht Abstand, in dem sich erweiterte Bewältigungsmöglichkeiten eröffnen und wir Probleme kreativer lösen können. Aus einem durch Achtsamkeit gewonnen, heilsamen Bewusstsein heraus treffen wir weisere Entscheidungen. Diese führen zu mehr Gesundheit, Resilienz und Zufriedenheit.

 

Schrittweise entwickeln wir die Steuerung der inneren Aufmerksamkeit und die Metakognition, exekutive Funktionen und Impulskontrolle. Wir trainieren unsere emotionale Selbstregulation, unsere Beziehungsfähigkeit und entwickeln eine Kultur gegenseitiger Wertschätzung.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen ein Achtsamkeitstraining führt zu:

  • Mehr Stressresistenz und damit zu weniger krankheitsbedingten Ausfällen.
  • Einer besseren Kommunikation untereinander und damit zu einer optimierten Zusammenarbeit.
  • mehr Kompetenz im Umgang mit Konflikten und damit zu einer schnelleren Entwicklung von Lösungswegen.
  • Einer achtsamen Lebenseinstellung und damit zu einem generell gesünderen Lebenswandel.
  • Einem wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen, der durch Freundlichkeit und Mitgefühl geprägt ist.

Links:

  • Achtsamkeit fördert Empathie und Mitgefühl und einen positiven resource-project.org
  • Übersicht über die aktuelle Forschung
    achtsamkeit.com/forschung.htm
  • Achtsamkeit führt zur Erhöhung personaler Ressourcen bei Lehrkräften 
    Empirische Pädagogik, 28. Jahrgang 2014, 2. Heft, Gesundheit und Bildung: Lehrergesundheit

Das Programm
Das Programm ist modular aufgebaut und kann an die Bedürfnisse und Logistik der Schulen angepasst werden. Die Trainings können durch die bergische Universität Wuppertal wissenschaftlich begleitet werden. Auf Wunsch kann eine ausführliche Programmbeschreibung angefordert werden.

Bisherige Projekte

  • Rhein Sieg Gymnasium St. Augustin
  • KKS Käthe Kollwitz Schule Aachen
  • GHS Gemeinschaftshauptschule Troisdorf
  • GS Gesamtschule Bergheim
  • HH Schule Heinrich Hanselmann Förderschule St.Augustin
  • RRS Berufskolleg Köln Süd
  • Schulamt Bad Rappenau
  • Montessori Gymnasium Köln

Teilnehmerstimmen
„Ich erlebe für mich persönlich: Gelassenheit, Achtsamkeit für ich und andere, Selbstmitgefühl und eine neue Sicht der Bedeutung von Toleranz. Ich erlebe in der Arbeit mit Schülern: in schwierigen Situationen mehr Wahlmöglichkeiten über das jeweilige Verhalten zu erhalten, gute, ausbalancierte innere Haltung bezüglich Nähe und Distanz. Ich übertrage das Gelernte in das „soziale Lernen“ mit den Kindern. Ich erlebe mit den Kollegen: öfters innehalten, mich verbal und nonverbal mit den Kolleginnen, die den gleichen achtsamkeitsbasierten Background haben, vernetzen und sich gegenseitig unterstützen. Wir wenden die Übungen an.“

 

„Das Training hat mir geholfen, die Zeit bewusster wahrzunehmen und anhalten zu können: Es gelingt mir immer wieder aus dem Hamsterrad auszusteigen, wenn auch nur für kurze Momente: dadurch gewinne ich mehr Kontrolle über mein eigenes Leben. Meine eigenen Emotionen kann ich noch bewusster wahrnehmen und akzeptieren.“

 

„Durch das Training gelingt es mir besser, mich nicht in Stress-Situationen ausgeliefert zu fühlen, sondern eine größere Distanz wahren zu können und nicht alles persönlich zu nehmen. Ich kann mich wieder auf die positiven Dinge konzentrieren und mich an ihnen erfreuen. Ich versuche mir Zeitfenster nur für mich zu reservieren und sie zu genießen.“